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Hobbits, Elben, Zauberer:
Die große Oral History zu Peter Jacksons Der Herr der Ringe
Jahrzehntelang galt J. R. R. Tolkiens episches Fantasy-Meisterwerk als unverfilmbar: zu komplex, zu lang, zu aufwendig. Nach einer eher halbherzigen Comic-Verfilmung Ende der Siebzigerjahre hatte Hollywood das Projekt so gut wie aufgegeben. Bis ein neuseeländischer Regisseur aus der zweiten Reihe es zu seiner Mission machte, die Geschichte über Hobbits, Elben und die Zerstörung des einen Rings auf die Leinwand zu bringen – und ihm ein Filmerfolg gelang, der sich selbst wie ein Märchen liest.
Als die drei Filme Anfang der 2000er in die Kinos kamen, wurden sie zu einer Erfolgsgeschichte sondergleichen. Rekordeinnahmen an den Kinokassen, Rekordergebnisse bei den Oscars, begeisterte Kritiken und überwältigte Fans. Regisseur Peter Jackson hatte keine Mühen gescheut, Tolkiens Mittelerde so buchgetreu wie möglich in opulente und überraschend authentisch wirkende Bilder umzusetzen – und er bewies beim Casting ein ausgesprochen glückliches Händchen, indem er neben wenigen großen Stars auf eine gelungene Mischung aus erprobten britischen Theater-Mimen und unverbrauchten jungen Talenten setzte.
Der Herr der Ringe schüttelte nicht nur die Filmwelt gründlich durch, er begründete den genreübergreifenden Siegeszug der Fantasy in Literatur und Entertainment, der bis heute anhält.
Wie aber gelang Peter Jackson dieses Meisterstück? Und wie entstanden die drei Meilensteine Die Gefährten, Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs? Der britische Journalist Sam Moore hat Interviews mit allen wichtigen Beteiligten führen können – mit Jackson selbst, sämtlichen Schauspielern, die Tolkiens Gefährten und ihre Widersacher verkörperten, und allen anderen, die das mythische Mittelerde Realität werden ließen. Daraus ist eine packende Oral History entstanden, die nicht nur neue Einsichten zur großen Reise zum Schicksalsberg vermittelt, sondern insgesamt eine spannende Einordnung eines der größten Kulturphänomene unserer Zeit bietet.